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Nachfolgende Textauszüge stammen
aus unserer Vortragsreihe "Erfolgreiches Marketing im Internet".
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ERFOLGREICHE WEBSITES
1) Was WILL ich mit meiner Website erreichen?
Diese Frage muss man sich - trotz ihrer offenkundigen Banalität
- immer wieder stellen, bevor man daran geht, seinen Auftritt im
Internet zu organisieren. Dieser Prozess wird leider von 90% der
Unternehmen vernachlässigt, sodass die Ziele einer Webpräsenz
oft auch auf den zweiten Blick nicht wirklich klar werden.
Genauso muss man sich zu Beginn die Frage stellen, in welche Richtung
sich ein Unternehmen in seiner Internet-Strategie bewegen will:
Verkaufslösung vs. Einkaufslösung - oder beides?
Nicht immer geht es darum, dem Kunden etwas zu verkaufen. In vielen
Fällen ist man auf Dienstleistungen und Güter von Zulieferern
angewiesen. Im derzeit viel zitierten "E-Procurement",
also dem elektronischen Beschaffungswesen, liegen immense Einsparungspotenziale
für schlaue Einkäufer.
Kennen wir unsere Kunden? Und wie können wir sie durch
unser Web-Angebot noch besser kennenlernen?
Können wir im Internet gänzlich neue Kundengruppen erschließen?
Hier stellt sich auch die Frage, WELCHE Kunden wir derzeit WIE auf
der bestehenden Website ansprechen.
Wo liegen Anwendungsmöglichkeiten für elektronische
Kommunikation in meinem Unternehmen?
Ergänzend zu den beiden Stossrichtungen Einkauf/Verkauf sollte
man sich die Frage stellen, ob es nicht IM Unternehmen selbst Anwendungsmöglichkeiten
für Webtechnologie gibt. Vielfach verschwimmen die Grenzen
zwischen Intranet und Internet (Kommunikation, Einbindung der Mitarbeiter
in Aufbau und Pflege der Site).
Welche Mittel stellen wir bereit?
Es kann nicht oft genug wiederholt werden: Marketing, Werbung und
somit auch das Internet als Instrument sind Chefsache. Betreibt
man das Internet-Marketing mit dem gleichen professionellen Anspruch,
so wird sich auch hier sehr rasch der gewünschte Erfolg einstellen.
2) Was KANN ich mit meiner Website erreichen?
Der Begriff "Homepage" stammt aus den Anfängen des
World Wide Web (WWW). Damals ging es noch darum, einfach dabei zu
sein, "seine" Homepage ins Netz zu stellen. Der Ruf des
"fortschrittlichen" Unternehmens war einem gewiss. Mit
fortschreitender Technik und drastisch verbesserten Gestaltungsmöglichkeiten
im Internet änderten sich aber auch die Anforderungen an eine
Unternehmenspräsentation. Bei Millionen und Abermillionen um
das Zeitbudget der Surfer konkurrierender Websites reicht die bloße
Präsenz im WWW schon lange nicht mehr. Daher spricht man angesichts
der vielfältigen Einsatzmöglichkeiten und seinem immer
stärker in den Vordergrund drängenden ANWENDUNGSCHARAKTER
auch besser von einer "Website", also der Summe aus Inhalt,
Design und Applikationselementen bzw. deren Nutzwert oder Benefits.
a) Der Benefit für den KUNDEN besteht im Optimalfall aus:
· Komfort: Zeit- und Wegersparnis durch stetige Verfügbarkeit
gewünschter Information, Produkte und Dienstleistungen
· Vergleichbarkeit: Die Angebote unterschiedlicher Unternehmen
können ohne Zeitdruck miteinander verglichen werden
· Kommunikationsmöglichkeit: Wo früher keine Kommunikation
mit dem Anbieter möglich war, eröffnet das Internet neue
Dialogmöglichkeiten mit Unternehmen
· Kostenersparnis
· Emotionale Bindung an das Unternehmen
b) Viel wichtiger noch ist der Nutzen für den ANBIETER
selbst:
· Steter Imagegewinn durch sinnvolles Angebot und seriöse
Präsentation - dadurch potenzielle Erweiterung des Kundenkreises
· Man kann "größer" wirken als man tatsächlich
ist (der Umkehrschluss ist, wenn auch nicht erstrebenswert, zulässig
;-)
· Rationalisierung der betrieblichen Kommunikation durch
Automatismen
· Synergieeffekte durch Einbindung der Seitenfunktionalität
in interne Abläufe (Beispiel: Personalberater)
· Möglichkeit, das Kundenverhalten und die Kundenwünsche
genau zu analysieren
· Möglichkeit, mit den Kunden in bisher unbekannt günstiger
Weise in Kontakt zu treten (z.B. durch Newsletter und Foren)
· ROI aus Verkauf und Einsparungen
3) Was macht eine (messbar) erfolgreiche Website
aus?
Messbar erfolgreiche Homepages erkennt man nicht (nur) an Klickraten.
Erfolgreiche Websites zeichnen sich dadurch aus, die Surfgewohnheiten,
das Arbeitsverhalten des Besuchers nachhaltig zu verändern.
Was heißt das? Der Kunde möchte etwas von Ihnen. Der
Kunde kann ohne Ihr einmal etabliertes Angebot "nicht mehr
leben. Dafür dürfen Sie später auch etwas vom Kunden
verlangen. Es gibt Websites, die ohne auch nur einen Cent in begleitende
klassische Werbung investiert zu haben, wunderbar funktionieren.
Ihre Betreiber haben erkannt, wie sie entweder als Anbieter selbst
oder als Kunde/Leser/User großen NUTZEN aus dem Angebot ziehen
können. Beispiele für sogenannte "Selbstläufer"
sind SMS.AT, IGN.COM, HEIZOEL.CC, AMAZON.COM, EBAY.COM, etc. Fairerweise
sei hier angemerkt, dass auch die eben genannten Unternehmen nicht
ohne einen guten Marketingplan auskommen...
Erfolgreiche Websites...
· Verfügen über eine einfache und durchdachte
Benutzerführung
· Zeichnen sich durch erstklassigen Informationsgehalt bzw.
alternativ hohen Unterhaltungswert aus
· Stiften einen merklich wahrnehmbaren Mehrnutzen
· Verfügen im Hintergrund häufig über einen
Betreiber aus der "Old Economy" - bitte im Zusammenhang
verstehen ;-)
· Operieren oft in Nischenmärkten
· Integrieren traditionelle Medien und Kanäle und beherrschen
die aktive Kommunikation mit dem Kunden
· Binden den Kunden in Entscheidungs- und Produktionsprozesse
mit ein und machen ihn durch innovative Maßnahmen, wie etwa
Community-Marketing, zum "Prosumer"
· Haben sich das Vertrauen des Besuchers/Kunden durch ihre
Inhalte erarbeitet - und nicht durch Zufall oder Glück
· Verschaffen ihrem Betreiber informationstechnische und
finanzielle Vorteile
4) Allgemeine Fragestellungen
Wie kann ich den Erfolg einer Homepage messen?
Wenn ein User Ihre Homepage FREIWILLIG, GERNE und OHNE großen
begleitenden Werbeaufwand immer wieder besucht, dann haben Sie wohl
etwas richtig gemacht. Hier sehen wir den drastischen Unterschied
zwischen Imagebroschüre und erfolgreicher Website. Welcher
Ihrer Kunden würde schon Ihre Imagebroschüre täglich
zur Hand nehmen? Die begleitende These lautet: Das Internet hat
mit klassischer Werbung sowenig zu tun, wie der Osterhase mit Weihnachten.
Kann eine Website auch etwas für meine innerbetrieblichen
Abläufe tun?
Erfolgreiche Anbieter nutzen die Informationen, die sie aus dem
Netz gewinnen für die innerbetriebliche Ablaufoptimierung.
An einem konkreten Beispiel demonstriert: Ein Personalberater bindet
die hauseigene Bewerberdatenbank mittels einer Webapplikation ans
Internet an und nutzt dieselbe Datenbank auch für die innerbetriebliche
Datenerfassung. Der Bewerber als Besucher der Website nimmt dem
Unternehmen Arbeit ab, da er die Datenerfassung selbst vornimmt.
Ein eklatanter, in eingesparter Arbeitszeit messbarer, Fortschritt
für den Workflow des Personalberaters.
Wie sieht mein eigenes Nutzerverhalten im Internet aus?
Das beste Gespür für die Bedürfnisse des potenziellen
Besuchers entwickelt man durch die Beobachtung des eignen Nutzerverhaltens.
Studien zeigen, dass sich der anfängliche Forschergeist der
Internet-User, der ihn von Homepage zu Homepage surfen ließ,
sich allmählich in eine Art "Stammkundenmentalität"
verwandelt hat. Besucht wird, was schon bekannt ist - die Anbieter
werden jedoch vom einmal "gewonnenen" User mit nicht zu
unterschätzender Markentreue belohnt.
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