Nachfolgende Textauszüge stammen aus unserer Vortragsreihe "Erfolgreiches Marketing im Internet". © 2002 NETATTACK! All New Media. Alle Rechte vorbehalten.

ERFOLGREICHE WEBSITES

1) Was WILL ich mit meiner Website erreichen?
Diese Frage muss man sich - trotz ihrer offenkundigen Banalität - immer wieder stellen, bevor man daran geht, seinen Auftritt im Internet zu organisieren. Dieser Prozess wird leider von 90% der Unternehmen vernachlässigt, sodass die Ziele einer Webpräsenz oft auch auf den zweiten Blick nicht wirklich klar werden.

Genauso muss man sich zu Beginn die Frage stellen, in welche Richtung sich ein Unternehmen in seiner Internet-Strategie bewegen will:

Verkaufslösung vs. Einkaufslösung - oder beides?
Nicht immer geht es darum, dem Kunden etwas zu verkaufen. In vielen Fällen ist man auf Dienstleistungen und Güter von Zulieferern angewiesen. Im derzeit viel zitierten "E-Procurement", also dem elektronischen Beschaffungswesen, liegen immense Einsparungspotenziale für schlaue Einkäufer.

Kennen wir unsere Kunden? Und wie können wir sie durch unser Web-Angebot noch besser kennenlernen?
Können wir im Internet gänzlich neue Kundengruppen erschließen? Hier stellt sich auch die Frage, WELCHE Kunden wir derzeit WIE auf der bestehenden Website ansprechen.

Wo liegen Anwendungsmöglichkeiten für elektronische Kommunikation in meinem Unternehmen?
Ergänzend zu den beiden Stossrichtungen Einkauf/Verkauf sollte man sich die Frage stellen, ob es nicht IM Unternehmen selbst Anwendungsmöglichkeiten für Webtechnologie gibt. Vielfach verschwimmen die Grenzen zwischen Intranet und Internet (Kommunikation, Einbindung der Mitarbeiter in Aufbau und Pflege der Site).

Welche Mittel stellen wir bereit?
Es kann nicht oft genug wiederholt werden: Marketing, Werbung und somit auch das Internet als Instrument sind Chefsache. Betreibt man das Internet-Marketing mit dem gleichen professionellen Anspruch, so wird sich auch hier sehr rasch der gewünschte Erfolg einstellen.

2) Was KANN ich mit meiner Website erreichen?
Der Begriff "Homepage" stammt aus den Anfängen des World Wide Web (WWW). Damals ging es noch darum, einfach dabei zu sein, "seine" Homepage ins Netz zu stellen. Der Ruf des "fortschrittlichen" Unternehmens war einem gewiss. Mit fortschreitender Technik und drastisch verbesserten Gestaltungsmöglichkeiten im Internet änderten sich aber auch die Anforderungen an eine Unternehmenspräsentation. Bei Millionen und Abermillionen um das Zeitbudget der Surfer konkurrierender Websites reicht die bloße Präsenz im WWW schon lange nicht mehr. Daher spricht man angesichts der vielfältigen Einsatzmöglichkeiten und seinem immer stärker in den Vordergrund drängenden ANWENDUNGSCHARAKTER auch besser von einer "Website", also der Summe aus Inhalt, Design und Applikationselementen bzw. deren Nutzwert oder Benefits.

a) Der Benefit für den KUNDEN besteht im Optimalfall aus:

· Komfort: Zeit- und Wegersparnis durch stetige Verfügbarkeit gewünschter Information, Produkte und Dienstleistungen
· Vergleichbarkeit: Die Angebote unterschiedlicher Unternehmen können ohne Zeitdruck miteinander verglichen werden
· Kommunikationsmöglichkeit: Wo früher keine Kommunikation mit dem Anbieter möglich war, eröffnet das Internet neue Dialogmöglichkeiten mit Unternehmen
· Kostenersparnis
· Emotionale Bindung an das Unternehmen

b) Viel wichtiger noch ist der Nutzen für den ANBIETER selbst:

· Steter Imagegewinn durch sinnvolles Angebot und seriöse Präsentation - dadurch potenzielle Erweiterung des Kundenkreises
· Man kann "größer" wirken als man tatsächlich ist (der Umkehrschluss ist, wenn auch nicht erstrebenswert, zulässig ;-)
· Rationalisierung der betrieblichen Kommunikation durch Automatismen
· Synergieeffekte durch Einbindung der Seitenfunktionalität in interne Abläufe (Beispiel: Personalberater)
· Möglichkeit, das Kundenverhalten und die Kundenwünsche genau zu analysieren
· Möglichkeit, mit den Kunden in bisher unbekannt günstiger Weise in Kontakt zu treten (z.B. durch Newsletter und Foren)
· ROI aus Verkauf und Einsparungen


3) Was macht eine (messbar) erfolgreiche Website aus?
Messbar erfolgreiche Homepages erkennt man nicht (nur) an Klickraten. Erfolgreiche Websites zeichnen sich dadurch aus, die Surfgewohnheiten, das Arbeitsverhalten des Besuchers nachhaltig zu verändern. Was heißt das? Der Kunde möchte etwas von Ihnen. Der Kunde kann ohne Ihr einmal etabliertes Angebot "nicht mehr leben. Dafür dürfen Sie später auch etwas vom Kunden verlangen. Es gibt Websites, die ohne auch nur einen Cent in begleitende klassische Werbung investiert zu haben, wunderbar funktionieren. Ihre Betreiber haben erkannt, wie sie entweder als Anbieter selbst oder als Kunde/Leser/User großen NUTZEN aus dem Angebot ziehen können. Beispiele für sogenannte "Selbstläufer" sind SMS.AT, IGN.COM, HEIZOEL.CC, AMAZON.COM, EBAY.COM, etc. Fairerweise sei hier angemerkt, dass auch die eben genannten Unternehmen nicht ohne einen guten Marketingplan auskommen...

Erfolgreiche Websites...

· Verfügen über eine einfache und durchdachte Benutzerführung
· Zeichnen sich durch erstklassigen Informationsgehalt bzw. alternativ hohen Unterhaltungswert aus
· Stiften einen merklich wahrnehmbaren Mehrnutzen
· Verfügen im Hintergrund häufig über einen Betreiber aus der "Old Economy" - bitte im Zusammenhang verstehen ;-)
· Operieren oft in Nischenmärkten
· Integrieren traditionelle Medien und Kanäle und beherrschen die aktive Kommunikation mit dem Kunden
· Binden den Kunden in Entscheidungs- und Produktionsprozesse mit ein und machen ihn durch innovative Maßnahmen, wie etwa Community-Marketing, zum "Prosumer"
· Haben sich das Vertrauen des Besuchers/Kunden durch ihre Inhalte erarbeitet - und nicht durch Zufall oder Glück
· Verschaffen ihrem Betreiber informationstechnische und finanzielle Vorteile


4) Allgemeine Fragestellungen


Wie kann ich den Erfolg einer Homepage messen?
Wenn ein User Ihre Homepage FREIWILLIG, GERNE und OHNE großen begleitenden Werbeaufwand immer wieder besucht, dann haben Sie wohl etwas richtig gemacht. Hier sehen wir den drastischen Unterschied zwischen Imagebroschüre und erfolgreicher Website. Welcher Ihrer Kunden würde schon Ihre Imagebroschüre täglich zur Hand nehmen? Die begleitende These lautet: Das Internet hat mit klassischer Werbung sowenig zu tun, wie der Osterhase mit Weihnachten.

Kann eine Website auch etwas für meine innerbetrieblichen Abläufe tun?
Erfolgreiche Anbieter nutzen die Informationen, die sie aus dem Netz gewinnen für die innerbetriebliche Ablaufoptimierung. An einem konkreten Beispiel demonstriert: Ein Personalberater bindet die hauseigene Bewerberdatenbank mittels einer Webapplikation ans Internet an und nutzt dieselbe Datenbank auch für die innerbetriebliche Datenerfassung. Der Bewerber als Besucher der Website nimmt dem Unternehmen Arbeit ab, da er die Datenerfassung selbst vornimmt. Ein eklatanter, in eingesparter Arbeitszeit messbarer, Fortschritt für den Workflow des Personalberaters.

Wie sieht mein eigenes Nutzerverhalten im Internet aus?
Das beste Gespür für die Bedürfnisse des potenziellen Besuchers entwickelt man durch die Beobachtung des eignen Nutzerverhaltens. Studien zeigen, dass sich der anfängliche Forschergeist der Internet-User, der ihn von Homepage zu Homepage surfen ließ, sich allmählich in eine Art "Stammkundenmentalität" verwandelt hat. Besucht wird, was schon bekannt ist - die Anbieter werden jedoch vom einmal "gewonnenen" User mit nicht zu unterschätzender Markentreue belohnt.

© 2002 NETATTACK! All New Media. Alle Rechte vorbehalten.

 
   
     
     

Hahngasse 8/32 :: A - 1090 Vienna, Austria. +43+1+9426701 :: office@netattack.com